Reise in die pommersche Heimat

Am 10. September 2013 starteten 45 Kösliner im Pommern-Zentrum zu
einer fünftägigen Reise nach Köslin. Im Fährkrug in Stolpe an der Peene,
gegenüber der Ruine des im Dreißigjährigen Krieg zerstörten
Benediktiner-Klosters, legten sie eine kurze Mittagspause ein.

Gegen 18:00 Uhr kamen sie im ehemaligen Hotel Schumacher in der
Neuetorstraße, heute das "Gromada", an. Bei dem traditionellen ersten
gemeinsamen Spaziergang durch die Kösliner Altstadt haben die vielen
Erinnerungen fruchtbaren Boden gefunden und schnell erste Gespräche
in Gang gesetzt. Der Besuch der gepflegten Gedenkallee auf dem
Neuen Friedhof zum Abschluss des nächsten Tages war von besonderer
Würde geprägt. Nach der Kranzniederlegung und einem gemeinsamen
Vaterunser nahmen sie mit dem Pommernlied Abschied.

Den Empfang am folgenden Morgen durch den Stadtpräsidenten,
also Oberbürgermeister, prägte aufrichtige Gastfreundschaft.

Landesweit wirbt die Stadt für Sportveranstaltungen und Konzerte
aller Musikrichtungen. Junge Menschen beleben Köslin, daher gibt es
kaum Fluktuation.

Besonders interessant erschien die Information, dass der Jamunder See
einen Durchfluss für Boote zur Ostsee erhält.

Als wichtige Botschaft lud der Stadtpräsident den Heimatkreis Köslin
zur Mitgestaltung und zum Mitfeiern des 750jährigen Stadtjubiläums im
Jahr 2016 ein.

Der Besuch des 1821 gegründeten Gymnasiums, das heute Fachoberschule
Nummer 1 heißt, mit dem herzlichen Empfang der Gruppe durch die Schüler
stellte einen Höhepunkt der Reise dar. An den mit Hinweistafeln in deutscher
Sprache geschmückten Wegen grüßten Deutschlandfahnen.
 

Beim Besuch des Kösliner Heimatmuseums war der Wille zu spüren, möglichst
alles zu zeigen, was auf die deutsche Geschichte hinweist.