Behörden

Obwohl seit 1816 Sitz der Bezirksregierung (zunächst „Königliche Landesregierung“) wurde in Köslin erst von 1937 bis 1939 ein neues, repräsentatives Regierungsgebäude errichtet.
Bis dahin war die Behörde in zehn verschiedenen Häusern der Stadt untergebracht.
Dazu gehörte auch das alte Regierungsgebäude in der Regierungsstraße am Kleinen Wall, das noch heute äußerlich unverändert (aber stark renovierungsbedürftig) steht. Der auch für gegenwärtige Auffassungen moderne Neubau der Bezirksregierung in der Poststraße mit seinen dreihundert Meter langen Korridoren ist bis heute sehr beeindruckend. Er wurde nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung einige Jahrzehnte lang Sitz der polnischen Wojewodschaftsverwaltung.Am 1. Januar 1850 nahm die Oberpostdirektion Köslin ihre Arbeit auf. 1871 erhielt sie den Zusatz „Kaiserliche“, und 1934 wurde sie in Reichspostdirektion umbenannt. Nach verschiedenen Provisorien konnte 1884 der imponierende Neubau fertiggestellt werden, den heute noch die polnische Post nutzt.Außen und innen unverändert ist das Gebäude des Land- und Amtsgerichts in der Lindenstraße zwischen Elisenstraße und Am Ziegelgraben. Es ist ein bis heute modern wirkender Bau, obwohl die offizielle Übergabe bereits am 1. November 1931 erfolgte. Gegenwärtig dient es den Polen als Bezirksgericht.

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